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1.6.3 Internationale Abkommen

Die Unterstützung für die Gestaltung des Rahmens für den globalen Umweltschutz und die Ressourcenschonung ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Entwicklungspolitik. Deutsche Experten arbeiten aktiv mit Akteuren aus anderen Ländern an der Ausarbeitung internationaler Vereinbarungen. Zum Beispiel leisten sie wichtige Beiträge zur Ausarbeitung der Waldgrundsatzerklärungen, das Kyoto-Protokoll, das Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen, das Übereinkommen über die biologische Vielfalt und viele andere internationale Vereinbarungen. Als Teil des Beitrags erneuerbare Energien zu fördern, war Deutschland Gastgeber der internationalen Konferenz „Renewables 2004“ in Bonn, bei dem ein Internationales Aktionsprogramm verabschiedet wurde.

Alle diese Verträge haben ein gemeinsames Ziel: die Umwelt zu schützen und nachhaltigen Gebrauch von natürlichen Ressourcen zu machen. Ein Aspekt ist, dass der Ressourcenverbrauch weltweit eingedämmt werden muss, vor allem in den Industrieländern. Doch dies muss nicht ärmeren Ländern die Grundlage für ihre weitere Entwicklung rauben. Aus diesem Grund kooperiert Deutschland eng mit den anderen Industrieländern sowie mit den Entwicklungsländern bei den Bemühungen, Umwelt- und Ressourcenschutzmaßnahmen umzusetzen.

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