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2.2 Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Demgegenüber sieht die nationale Nachhaltigkeitsstrategie der deutschen Bundesrepublik sehr positiv aus. Sie soll hier im Folgenden dargestellt werden, weil daraus nicht nur wertvolle Fakten im Hinblick auf den Jetztzustand der Nachhaltigkeit in Deutschland dargestellt werden, sondern auch die Perspektiven deutlich werden. Die anschließende Gegenüberstellung statistischer Fakten auf EU-Ebene relativiert dies allerdings zum Teil wieder.

Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie wurde 2002 beschlossen. Seitdem bestimmt sie den Kurs für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Sie trägt den Titel "Perspektiven für Deutschland" und enthält konkrete Aufgaben und Ziele.

Leitlinien der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sind Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, sozialer Zusammenhalt und internationale Verantwortung. Zu diesen Leitlinien wurden in der Strategie Indikatoren mit mittelfristigen und langfristigen Vorgaben festgelegt. Beispiele: Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2020 um 40 Prozent sinken, der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch soll bis 2050 auf 60 Prozent steigen und bis 2015 soll ein Viertel der Güterbeförderung auf der Schiene stattfinden.

Deutschland gewinnt inzwischen ein Viertel des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien. Das reduziert die Treibhausgasemissionen enorm. Im Vergleich zu 1990 sind sie 2012 bereits um 25,5 Prozent gesunken.

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